Petra Funke – Einrichtungsleitung

Seit August 2000 leitet die Diplom-Pädagogin mit ihrer ruhigen stringenten Art den St. Vinzenz e.V.

Mit der Übernahme der Leitungsverantwortung von den Ordensschwestern, arbeitet sie gezielt an neuen Konzepten, an Lösungen für aktuelle und zukünftige Aufgaben, einer einladenden und annehmenden Atmosphäre, einem frischen Image. Dabei richtet sich ihr Augenmerk auf gesellschaftliche und sozialpolitische Fragestellungen – Entscheidungen, um dem stetigen Wandel einer modernen Jugendhilfeeinrichtung gerecht zu werden.

“Viele Menschen wissen gar nicht, dass ein Kinderheim ein Wirtschaftsbetrieb ist, der auch unter diesen Gesichtspunkten geführt werden muss. Da stellt die größte Herausforderung das begrenzte, finanzielle Budget dar.” Das Beste für Kinder und Familien liegt ihr am Herzen. Inzwischen ist der St. Vinzenz e.V. in den Alltag vieler Familien eingebunden. Er ist ein Zuhause, sei es dauerhaft oder vorübergehend. Er bietet Kindern und Jugendlichen Strukturen, Verlässlichkeit, Schutz, Privatsphäre, Förderung, Sicherheit und für Familien Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Erziehungsaufgaben und ihres Alltags. Diese anspruchsvolle Arbeit kann nur mit guten Mitarbeitern funktionieren und einem Geist, der das Haus durchdringt und alle miteinander in ein Boot setzt. Dass sie ohne die Hilfe von Menschen wie Herrn Mauer, Propst Ludwig, dem 8-köpfigen Kuratorium, den Ehrenamtlichen und den vielen Spendern noch längst nicht so weit gekommen wäre, weiß Petra Funke zu schätzen. “Zusammen an einem Strick ziehen, in eine Richtung blicken und wirksam sein wollen, das ist der Geist des heiligen St. Vinzenz von Paul, der diese Einrichtung immer schon beseelt”, erklärt Petra Funke.

“Das ist heute auch noch so!”

 


Mechtild Real – Erziehungsleiterin

Nach ihrem Studium arbeitete sie lange für ein Jugendamt, dann kam sie nach Bochum.

“Im St. Vinzenz e.V. kann ich meine Visionen umsetzen.” Frau Real ist für die Konzeptentwicklung im St. Vinzenz e.V. verantwortlich. Mit großer Leidenschaft liest sie Fachliteratur, vernetzt sich mit anderen Facheinrichtungen und schafft dadurch eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Dabei hat sie die Bedarfe der Kinder und der Familien immer sehr gut im Blick – die Voraussetzung für eine gute, gelingende soziale Arbeit.

Aus ihrer Feder ist eine Vielzahl neuer Konzepte entstanden, die sich im differenzierten Angebot der Einrichtung wiederfinden. Frau Real liebt Herausforderungen und stellt sich besonderen Aufgaben, wie dem Intensivbereich, in dem besonders auffällige Kinder betreut werden. Sie weiß, wie wichtig es gerade für diese Kinder ist, endlich gehört zu werden, sich öffnen zu können, Vertrauen aufzubauen und Sicherheit zu empfinden. Besonderen Spaß macht ihr die Teamberatung und das Mitarbeitercoaching, weil das die Grundlage dessen ist, was dann später bei den Kindern und den Familien ankommt.

 

 


Gerd Krugmann – Erziehungsleiter

Er ist der Fachmann für die Qualität, ihrer Sicherung und der inneren reibungslosen Abläufe. Er behält den Überblick. Alles, was mit Arbeitsabläufen, Strukturen, Verfahrens- und Arbeitsanweisungen und Verlaufsbeschreibungen von Prozessen zu tun hat, geht über seinen Schreibtisch.

Alle tragen eine sehr große Verantwortung in ihren Arbeitsbereichen und deshalb ist es sehr wichtig, sich gut abzusichern. Herr Krugmann ist ein Teamplayer und arbeitet sehr gerne mit den Fachkollegen an den Aufgaben und Fragestellungen zur Qualitätssicherung.

Darüber hinaus ist er als Erziehungsleiter für die Fachbereiche Kind und Jugend verantwortlich. Herr Krugmann ist schon langjährig in der Jugendhilfe tätig und hat ursprünglich selbst in verschiedenen Wohngruppen gearbeitet.

Daher ist Teamberatung der Teil seines Aufgabenbereiches, der ihm besonders viel Spaß macht, da er dort immer noch sehr nah an der Basis ist.